Heike Hanold-Lynch
51 Filme · 18 Serien
- Bekannt für
- Schauspiel
- Geboren
- 11. Juli 1962 (64 Jahre)
- Geburtsort
- Berlin, Germany
Biografie
Diese Biografie gibt es bisher nur auf Englisch.
Hanold-Lynch verließ mit 16 Jahren ihr Elternhaus und finanzierte sich selbst das Abitur. Ihr Germanistik- und Psychologiestudium an der Freien Universität Berlinbrach sie bald ab, um nach New York zu gehen. Dort besuchte sie die Neighborhood Playhouse School of Theatre von Sanford Meisner. Sie studierte gemeinsam mit Philip Seymour Hoffman mehrere Jahre bei dem Method-Lehrer Tony Greco. An der Columbia University, Graduate Film Division arbeitete sie mit Leonore de Koven in Directing Actors in Film, wirkte in Studentenfilmen mit, nahm weiteren Schauspielunterricht und stand als Gründungsmitglied einer Theatergruppe auf der Bühne, unter anderem in John Patrick Shanleys Stücken Danny and the Deep Blue Sea als Roberta und in Savage in Limbo in der Rolle der April White. Hanold-Lynch war verheiratet mit James E. Lynch, dessen Namen sie nach der Trennung behielt. 1994 kehrte sie nach Berlin zurück. Von 1999 bis 2010 arbeitete sie durchgängig als Schauspiel-Coach vorbereitend und am Set für unterschiedlichste Film- und Fernsehproduktionen, beginnend mit der Serie St. Angela. Als Dozentin konzipierte und präsentierte sie 2001 den Live-Workshop „Kamera läuft!“ im Rahmen des SAT.1 Actors’ Day auf dem Filmfest München, bei dem sie junge Leute aus dem Publikum live vor laufender Kamera coachte. 2009 entschied sie sich für einen künstlerischen Neuanfang als Schauspielerin. Parallel dazu systematisierte sie eigene Techniken der Rollenerarbeitung und ist seit 2010 als freier Coach und als Dozentin für Internationale Castings am iSFF (Institut für Schauspiel, Film- und Fernsehberufe Berlin) tätig. Stephen Daldry legte Hanold-Lynch beim Casting für Der Vorleser nahe, ihre eigene Schauspielkarriere voranzutreiben und Drehbuchautor David Hare schrieb ihr eine Rolle ins Drehbuch. Die Begegnung bewirkte, dass sich Hanold-Lynch beruflich neu ausrichtete. Seither hat sie Nebenrollen in weiteren großen internationalen Kinoproduktionen gespielt, u. a. an der Seite von Liam Neeson in Unknown Identity, an der Seite von Tom Hanks in Cloud Atlas, zuletzt als Tochter von Tilda Swinton und Schwester von Adrien Brody in Wes Andersons Grand Budapest Hotel. Auch in Deutschland stellt sie seit 2009 in Kino- und Fernsehproduktionen ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis. Franziska Augstein schrieb in der Süddeutschen Zeitung über ihre Figur der Else Weidt in Ein blinder Held – Die Liebe des Otto Weidt: „Dieser Film ist großes Kino (...) Großartig ist Heike Hanold-Lynch, die als Weidts verbittert-verbiesterte, eifersüchtige und nicht besonders attraktive Ehefrau auftritt.“ Neben Edgar Selge in der Titelrolle spielt sie in dem Film, welcher auf Erlebnissen Inge Deutschkrons während der Zeit des Nationalsozialismus basiert, eine unpolitische Frau, die die große Liebe ihres Mannes vor den Nazis versteckt. Neben anderen Filmprojekten besetzte Friedemann Fromm sie in der ersten Staffel der mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichneten ErfolgsserieWeissensee als Stasi-Mitarbeiterin Erika Bergner. Für Andres Veiel war sie als Mentorin Gudrun Ensslins in Wer wenn nicht wir zu sehen und für Marc-Andreas Bochert in einer Hauptrolle als Richterin an der Seite von Christoph Bach in Dyslexie. 2014 stand sie u. a. für Oskar Roehlers 80er-Jahre-Film Tod den Hippies, es lebe der Punk vor der Kamera. Heike Hanold-Lynch lebt in Berlin.
Profile IMDb
Bekannt aus
Heike Hanold-Lynch: Filme und Serien
Schauspiel (69)
- 2026
- 2026 Maysoon
als Martina Eckert
- 2026 Scham
als Susanne
- 2025 Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
als Sybille Wischnewsky
- 2024 In Liebe, eure Hilde
als Hans's mother
- 2024
- 2024 Nataschas Tanz
als Nachbarin
- 2023
- 2022
- 2022 Alles hat ein Ende
als Customer
- 2021 Heikos Welt
als Belinda
- 2019
- 2019
- 2017 Mata Hari – Tanz mit dem Tod
als Ordensschwester Leonide
- 2017 Es war einmal in Deutschland
als Gerda Schütz
- 2017 Back for Good
als Uschi
- 2017 Wald
als Annas Mutter
- 2016 Wunschkinder
als Maries Mutter
- 2016 Volltreffer
als Bankdirektorin
- 2016 Die vierte Gewalt
als Doris / Milena Kornelius
- 2016 Einfach Rosa - Verliebt, verlobt, verboten
als Dani Sander
- 2015 600 PS für zwei
als Direktorin
- 2015 Tod den Hippies!! Es lebe der Punk!
als Richards Frau
- 2015 Homesick
als Mareike Klug
- 2014
- 2014
- 2014 Amok - Hansi geht's gut
als Andrea
- 2014 Nachbarn süß-sauer
als Dr. Ortseifen
- 2014 Grand Budapest Hotel
als Carolina
- 2014 Frei
als Frau Palauke
- 2014 Ein blinder Held – Die Liebe des Otto Weidt
als Else Weidt
- 2013 Die Erfinderbraut
als Frau Kiekel
- 2013 Alles Chefsache!
als Frau Wenger
- 2013 Dyslexie
als Elvira Donner
- 2012 Cloud Atlas
als Ms. Judd Look-a-like
- 2012 Wir wollten aufs Meer
als OP Schwester
- 2012
- 2012 Nachtwächter
als Karin
- 2011
- 2011 Wer wenn nicht wir
als Mentorin von Gudrun Ensslin
- 2011 Unknown Identity
als Lost & Found Clerk
- 2011 Restrisiko
als Sprecherin
- 2010 Familie Fröhlich – Schlimmer geht immer
als Hilde Bantien
- 2010
- 2008 Der Vorleser
als Prison Guard
- 2008
- 2007 Suchkind 312
als Frau vom Jugendamt
- 2007 Die Masche mit der Liebe
als Lisa Küpper
- 2007
- 2006
- 2006 Schüleraustausch
als Elisabeth Zeck-Wagner
- 2004
- 2004
- 2004
- 2003
- 2002 Aus lauter Liebe zu Dir
als Rosi
- 2001
- 2000
- 1998 Babyraub - Kinder fremder Mächte
als Mira
- 1997 Weihnachtsfieber
als Zugkellnerin
- 1997
- 1997 Blond bis aufs Blut
als Hudy G
- 1995 Gentleman
als Sekretärin
- 1994 Nah am Wasser
als Kassiererin
- 1993 Vom Mörder und seiner Frau
als Sigrid
- 1992
- 1991 Mocca für den Tiger
als Kerstin
- 1981
- 1970